B. Zigann - Honorarberatungen im Finanzbereich
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Der Unsinn eines Finanzproduktes schwarz auf weiß
Überschussbeteiligungen 2010 der deutschen Lebensversicherer

Sie hoffen auf eine satte Überschussbeteiligung am Ende der Laufzeit Ihrer Lebensversicherung?
Dann ist es höchste Zeit aufzuwachen!
Jetzt erhalten Sie die aktuellen Zahlen der gesamten Branche. Fakten, die Ihnen die tägliche Boulevardpresse vorenthält.
Würden diese Fakten bundesweit aufgedeckt, würden die deutschen Lebensversicherer keine Neukunden mehr gewinnen und kämen in Existenznöte – wichtige Anzeigenkunden würden ausfallen. So berichtet man bei anzeigeabhängigen Presseorganen lieber über andere Themen.

Hier die bitteren Fakten zur Überschussbeteiligung 2010.

Es verging praktisch keine Ausgabe, in der es nichts Negatives oder Kritisches zum das Thema Lebensversicherung zu berichten gab.
Wer heutzutage immer noch eine solche Police abschließt, ist desinformiert, wurde manipuliert oder wird schlicht und einfach von einem Vermittler hinters Licht geführt.
Es gibt keinen einzigen sachlichen und schon gar keinen guten Grund für den Abschluss einer solchen Police. Diese ganzen Kritikpunkte sollen hier nicht erneut wiederholt werden. Stattdessen geht es darum, Ihnen diejenigen Renditeergebnisse aufzuzeigen, die die Branche selbst als „positiven“ vermarktet.  Sehen Sie sich die Renditeergebnisse für 2010 an und erkennen Sie selbst die Ironie, die darin steckt, wenn solche Ergebnisse als „positive“ vermarktet werden.

Sollten Sie noch immer eine solche Police in der Schublade haben, so ist es spätestens jetzt höchste Zeit, entsprechend zu handeln. Bedenken Sie: Die Überschussangaben beziehen sich auf die aktuelle Historie der Versicherer und sind keineswegs für die Zukunft sicher. Hier erwarten alle Experten ein weiteres Absinken der Gesamtrendite.

Bedenken Sie immer, dass Sie von jeder Rendite zuerst die Inflationsrate abziehen müssen, um ein wirklich realistisches Ergebnis zu erhalten, welche mindestens mit 3% jährlich angesetzt werden muss.

Und fragen Sie sich dann, was noch verbleibt und wie Sie damit auch nur irgendetwas erreichen sollen.




Kommentar

Schlimm, wenn solche Renditen vor Steuern und vor Inflation erzielt werden.
Noch schlimmer, wenn man sich die Nettoverzinsung nach Berücksichtigung von Inflation und Steuern verdeutlicht.

Am Schlimmsten ist allerdings:

Eine Lebensversicherung ist nur reich an Abschlusskosten, aber arm an Rendite. Spitze ist sie nur in Sachen Abschlusskosten – da ist sie das teuerste Produkt. Denn neben den anfänglichen - sicherlich mit sieben bis acht Prozent anzusetzenden Abschlussprovisionen -  werden die Kundengelder bei Sparverträgen auch noch jedes Jahr mit rund 20% der Jahresprämie belastet.

Im Klartext:
Eine ganze Branche bedient sich am echten Volksvermögen – und verspricht denen, die sie ausbeutet im gleichem Atemzug, ein Vermögen zu schaffen. Eine Lüge, die auch nicht dadurch zur Wahrheit wird, dass sie weit verbreitet ist!

Wenn schon hohe Abschlusskosten, dann doch bitte eine Rendite, die das rechtfertigt.
Da die Lebensversicherungen das nicht schaffen, hat die Lebensversicherung weder als Produkt für Altersvorsorge noch für den Vermögensaufbau eine Daseinsberechtigung.